Warum ist Salat so Gesund?

 

Salat ist das ganze Jahr über frisch und regional erhältlich. Zu jeder Saison gibt es andere Sorten. Im Winter kommen vor allem Feldsalat, Radicchio und Chicorée von heimischen Feldern. Im Sommer überwiegen dagegen glatte und krause Blattsalate.

Dabei erkennt man den Unterschied zu Salaten aus dem Treibhaus bereits am Geschmack. Häufig werden die Köpfe im Treibhaus geerntet, noch lange bevor sie reif sind. Das hat zur Folge, dass der Salat zum einen weniger intensiv schmeckt und zum anderen auch weniger Vitamine, Mineralien und Antioxidantien enthält als normal.

Frischer, reifer Salat besitzt indes ein hohes antioxidatives Potenzial, das schädliche Radikale im Körper bindet und neben dem hohen Magnesiumgehalt mitunter vor Typ-2-Diabetes schützt. Darüber hinaus unterstützen die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe wie Carotinoide, Flavonoide, Phytosterine oder Polyphenole die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems. Dabei gilt die Regel: je frischer der Salat, desto größer seine positiven gesundheitlichen Effekte. Daher ist es bei Salaten besonders empfehlenswert, von der regionalen und saisonalen Vielfalt zu profitieren.

 

Die verschiedenen Sorten von Salat

 

Eisbergsalat

Die wohl beliebteste Salatsorte ist der Eisbergsalat. Seine grobadrigen Blätter sind hell- bis gelbgrün und formen einen fest geschlossenen, kompakten Kopf. Im Vergleich zu anderen Salatsorten zeichnet sich der Eisbergsalat vor allem durch seine gute Haltbarkeit und seine problemlose Lagerung aus. Dabei bleiben seine Blätter selbst bei hohen Temperaturen lange frisch und knackig.

 

Radicchio

Radicchio kommt von Juni bis Oktober frisch vom Feld. Charakteristisch für die kleinen violetten Köpfe, ist ihr bitterer Geschmack. Grund hierfür ist der hohe Anteil an Intybin, einem Bitterstoff, der vor allem im Strunk und in den Blattrippen sitzt. Wem der Geschmack zu herb ist, kann den Strunk vorsichtig herausschneiden und nur die violetten Blätterteile verwenden.

 

Endiviensalat

Bei Endiviensalat werden zwei Sorten unterschieden: eine glatte und eine krause. Während die glatte Endivie breite, gezahnte sattgrüne Blätter besitzt, erkennt man die krause an ihren fein gefiederten und durchgehend helleren Blättern. Im Vergleich zu anderen Salatsorten, zeichnen sich beide Arten durch einen außergewöhnlich hohen Anteil an Eisen und Folsäure aus. Frisch vom Feld gibt es Endivien vor allem von September bis November.

 

Rucola

Rucola war früher schlicht als Raukesalat bekannt. Seither hat sich das würzig scharfe Blattgemüse zu einer wahren Delikatesse gemausert. Ihren aromatischen Geschmack verdankt die Rauke einem hohen Gehalt an Senfölen. Sein volles Aroma entfaltet das mediterrane Kraut jedoch erst mit genug Sonne.

 

Lollo rosso und Lollo bianco

Lollo rosso und Lollo bianco zählen zu den sogenannten Pflücksalaten. Diese bilden keinen festen Kopf. Stattdessen werden die reifen, äußeren Salatblätter vorsichtig vom Strunk gezupft. So kann jede einzelne Pflanze von Mai bis Oktober mehrmals geerntet werden.

 

Eichblattsalat

Der Eichblattsalat verdankt seinen Namen der Form seiner Blätter. Als Freilandsalat ist Eichblattsalat vom Frühjahr bis in den Herbst hinein erhältlich. In dieser Zeit entfaltet der dunkelgrüne Salat mit den rötlich-braunen Spitzen seinen vollen nussigen Geschmack.

 

Fazit:


Kaum ein anderes Gemüse bietet das ganze Jahr hinweg eine solche Vielfalt wie Salat. Dabei gilt es jedoch darauf zu achten, die Sorten saisonal auszuwählen, um von der vollen gesundheitlichen Wirkung des grünen Blattgemüses profitieren zu können.

 

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